Informa­tions­dienst

Mit unserem Informationsdienst stellen wir aktuelle Nachrichten, Informationen und Erkenntnisse zum klimagerechten Planen und Bauen zusammen. Unsere Auswahl stellt eine Leseempfehlung, aber keine Wertung dar. Die Verantwortung für die Inhalte liegt bei den jeweiligen Autoren.

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Reifegrad
livMats Pavillon: Außenansicht. Foto: IntCDC, Universität Stuttgart / Robert Faulkner

Robotisch gewickeltes Naturfasergebäude

In einem gemeinsamen Projekt haben Forschende der Universitäten Freiburg und Stuttgart sowie Masterstudierende der Universität Stuttgart einen Leichtbau-Pavillon entworfen. Mit diesem “livMatS Pavillon” im Botanischen Garten der Universität Freiburg präsentiert das Team ein Modell für eine nachhaltige, ressourceneffiziente Alternative zu konventionellen Bauweisen.

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Eine Mischung aus Lehm und Stroh kann zu Blöcken gepresst werden, um damit zum Beispiel Lärmschutzwände zu errichten. Foto: Egor Valeev

Wellerlehm: Altes Baurezept neu aufgelegt

Mit einer Lärmschutzwand wollen Forschende einem jahrhundertealten, klimafreundlichen und recycelbaren Baustoff zur Renaissance verhelfen. Die Hauptzutat heißt Wellerlehm; eine Mischung aus Lehm und Stroh, die ähnlich aufgebaut ist wie Stahlfaserbeton.

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Die Yakisugi-Fassade ist optisch ansprechend, erfüllt aber auch wichtige Funktionen. (Foto: BaySF)

Haus auf Stelzen in Regensburg eröffnet

Die Bayerischen Staatsforsten errichten in der Tillystraße in Regensburg ein Wohnhaus in Holzbauweise. Ökologisch, klimafreundlich und mit einem regional verfügbaren Werkstoff errichtet, entstehen 33 neue Wohnungen mit einer Wohnfläche von zusammen über 900 Quadratmetern.

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Die Ergebnisse der Sondierungsstudie "Wuppertal klimaneutral 2035" wurden im Rahmen eines Pressegesprächs am 1. Juli 2021 vorgestellt. Quelle: Wuppertal Institut/A. Riesenweber

Klimaneutralität in Wuppertal bis 2035

Das Wuppertal Institut hat in einer Sondierungsstudie die zentralen Handlungsfelder zusammengestellt, um die Stadt bis 2035 auf den Weg Richtung Klimaneutralität zu bringen. Im Bereich Gebäude soll unter anderem die Sanierungsrate deutlich auf 4 Prozent gesteigert werden.

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Serielle Sanierung nach dem Energiesprong-Prinzip, Foto: Fabrice SINGEVIN, Urheberrecht: ICF Habitat / Fabrice SINGEVIN

Serielle Sanierung: Energiesprong-Pilot in Bochum startet

In Bochum (NRW) starten heute mit der Montage vorgefertigter Fassadenelemente die Kernarbeiten einer Sanierung nach dem Energiesprong-Prinzip. Der innovative Ansatz bringt durch Vorfertigung von Sanierungselementen und einen digitalisierten Bauprozess Gebäude auf ein klimaneutrales Energieniveau.

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Beim ersten Spatenstich für das Aachener Zentrum für Holzbauforschung griffen Prof. Dr. Marcus Baumann, Rektor der FH Aachen (4.v.l.), Prof. Dr. Michael Wulf, Prorektor für Hochschulentwicklung (4.v.r.), Marco Herwartz, Präsident der Handwerkskammer Aachen (5.vl.), Bernd Goffart, Bürgermeister der Gemeinde Simmerath (3.v.l.) und die drei Holzbauprofessoren der FH Aachen, Prof. Dr. Thomas Uibel, Prof. Dr. Wilfried Moorkamp, Prof. Dr. Leif Arne Peterson (v.l.n.r., rechter Bildrand) zur Schaufel. Foto: FH Aachen l Nina E. Schreyer

Erster Spatenstich: Zentrum für Holzbauforschung wird gebaut

An der FH Aachen entsteht eine Prüfhalle, in der sich ein umfangreich ausgestattetes Holzbaulabor mit Prüfmaschinen, Klimaräumen, Werkstätten und Büroräume befinden wird. Ziel ist, die Forschung in den Bereichen Laubholzverwendung, holzsparende Bauweisen, Hybridbauweisen, Massivholzbauweisen, Verbindungstechnik, Bauphysik und Dauerhaftigkeit weiter voranzubringen.

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CO₂-washing: Eine verwirrende Terminologie und fehlende offizielle Definitionen machen es Unternehmen einfach, sich mit fragwürdigen Behauptungen zu schmücken. Grafik © Klimaforum Bau

CO₂-washing ist das neue Greenwashing

Der globale Vorstoß zur Reduzierung der atmosphärischen Treibhausgasemissionen (allen voran Kohlenstoffdioxid CO₂) wird durch verwirrende Terminologie und irreführende Behauptungen gefährdet, meint Marcus Fairs, Gründer und Chefredakteur von Dezeen.

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KLEUSBERG Forschungsmodule in drei unterschiedlichen Ausführungen an der HTWK Leipzig. Copyright: Rüdiger Mosler, Herausgeber: KLEUSBERG GmbH & Co. KG

Forschung für nachhaltiges Wohlfühlklima

Ein behagliches Klima am Arbeitsplatz erhöht nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern wirkt sich auch positiv auf das Wohlbefinden der raumnutzenden Menschen aus. Doch wie kann der Spagat zwischen Wohlfühlklima und der für den Klimaschutz dringend notwendigen Energieeinsparung gelingen? Dazu hat die HTWK Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Modulhersteller KLEUSBERG GmbH und Co. KG drei geometrisch gleiche Forschungsmodule entwickelt, an denen raumklimatische Untersuchungen durchgeführt werden

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Belterra-Lehm ist die dicke Tonschicht, die beim Bauxit-Abbau als Abraumprodukt anfällt. Foto: Alexey Rezvykh/Shutterstock

Alternative zu klimaschädlichem Zement: CO2-Emissionen könnten massiv gesenkt werden

Eine weniger klimaschädliche Alternative zu herkömmlichem Zement haben Forschende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der brasilianischen Universität Pará entwickelt. Mit einem bislang ungenutzten Abraumprodukt der Bauxitförderung als Rohstoff lässt sich der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) während der Produktion um bis zu zwei Drittel senken. Gleichzeitig ist der alternative Zement genauso stabil wie der bisherige Portlandzement.

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