Informa­tions­dienst

Mit unserem Informationsdienst stellen wir aktuelle Nachrichten, Informationen und Erkenntnisse zum klimagerechten Planen und Bauen zusammen. Unsere Auswahl stellt eine Leseempfehlung, aber keine Wertung dar. Die Verantwortung für die Inhalte liegt bei den jeweiligen Autoren.

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Reifegrad
Serielle Sanierung nach dem Energiesprong-Prinzip, Foto: Fabrice SINGEVIN, Urheberrecht: ICF Habitat / Fabrice SINGEVIN

Serielle Sanierung: Energiesprong-Pilot in Bochum startet

In Bochum (NRW) starten heute mit der Montage vorgefertigter Fassadenelemente die Kernarbeiten einer Sanierung nach dem Energiesprong-Prinzip. Der innovative Ansatz bringt durch Vorfertigung von Sanierungselementen und einen digitalisierten Bauprozess Gebäude auf ein klimaneutrales Energieniveau.

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Beim ersten Spatenstich für das Aachener Zentrum für Holzbauforschung griffen Prof. Dr. Marcus Baumann, Rektor der FH Aachen (4.v.l.), Prof. Dr. Michael Wulf, Prorektor für Hochschulentwicklung (4.v.r.), Marco Herwartz, Präsident der Handwerkskammer Aachen (5.vl.), Bernd Goffart, Bürgermeister der Gemeinde Simmerath (3.v.l.) und die drei Holzbauprofessoren der FH Aachen, Prof. Dr. Thomas Uibel, Prof. Dr. Wilfried Moorkamp, Prof. Dr. Leif Arne Peterson (v.l.n.r., rechter Bildrand) zur Schaufel. Foto: FH Aachen l Nina E. Schreyer

Erster Spatenstich: Zentrum für Holzbauforschung wird gebaut

An der FH Aachen entsteht eine Prüfhalle, in der sich ein umfangreich ausgestattetes Holzbaulabor mit Prüfmaschinen, Klimaräumen, Werkstätten und Büroräume befinden wird. Ziel ist, die Forschung in den Bereichen Laubholzverwendung, holzsparende Bauweisen, Hybridbauweisen, Massivholzbauweisen, Verbindungstechnik, Bauphysik und Dauerhaftigkeit weiter voranzubringen.

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CO₂-washing: Eine verwirrende Terminologie und fehlende offizielle Definitionen machen es Unternehmen einfach, sich mit fragwürdigen Behauptungen zu schmücken. Grafik © Klimaforum Bau

CO₂-washing ist das neue Greenwashing

Der globale Vorstoß zur Reduzierung der atmosphärischen Treibhausgasemissionen (allen voran Kohlenstoffdioxid CO₂) wird durch verwirrende Terminologie und irreführende Behauptungen gefährdet, meint Marcus Fairs, Gründer und Chefredakteur von Dezeen.

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KLEUSBERG Forschungsmodule in drei unterschiedlichen Ausführungen an der HTWK Leipzig. Copyright: Rüdiger Mosler, Herausgeber: KLEUSBERG GmbH & Co. KG

Forschung für nachhaltiges Wohlfühlklima

Ein behagliches Klima am Arbeitsplatz erhöht nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern wirkt sich auch positiv auf das Wohlbefinden der raumnutzenden Menschen aus. Doch wie kann der Spagat zwischen Wohlfühlklima und der für den Klimaschutz dringend notwendigen Energieeinsparung gelingen? Dazu hat die HTWK Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Modulhersteller KLEUSBERG GmbH und Co. KG drei geometrisch gleiche Forschungsmodule entwickelt, an denen raumklimatische Untersuchungen durchgeführt werden

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Belterra-Lehm ist die dicke Tonschicht, die beim Bauxit-Abbau als Abraumprodukt anfällt. Foto: Alexey Rezvykh/Shutterstock

Alternative zu klimaschädlichem Zement: CO2-Emissionen könnten massiv gesenkt werden

Eine weniger klimaschädliche Alternative zu herkömmlichem Zement haben Forschende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der brasilianischen Universität Pará entwickelt. Mit einem bislang ungenutzten Abraumprodukt der Bauxitförderung als Rohstoff lässt sich der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) während der Produktion um bis zu zwei Drittel senken. Gleichzeitig ist der alternative Zement genauso stabil wie der bisherige Portlandzement.

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Quelle: Alison Brooks Architects, Visualisierung: Filippo Bolognese Images

Hochleistungsbaustoff für Cambridge

Birgit Gruber berichtet für Holzbau Austria über einen Zubau zum Homerton College der Universität Cambridge, der dank ausgeklügeltem Materialmix und durchdachter Haustechnik einen zweistufigen Wettbewerb unter dem Motto „ein bahnbrechendes Beispiel für nachhaltiges Design“ gewonnen hat.

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Grafik © Madaster Germany GmbH

Madaster: Das Kataster für Materialien etabliert sich und wächst

Madaster, das globale Kataster für Materialien, Gebäude und Infrastrukturen, gewinnt weitere Unterstützer und Partner. 21 Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette arbeiten aktuell mit der Madaster-Plattform, um eine Circular Economy in der Bau- und Immobilienbranche zu ermöglichen. Gleichzeitig wird die Plattform weiterentwickelt und startet im Herbst 2021 mit dem öffentlichen Zugang.  

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Im nordrhein-westfälischen Beckum steht Europas erstes Mehrfamilienhaus, das mit der 3D-Drucktechnik errichtet wurde. Foto: Michael Rupp Bauunternehmung GmbH

Druck das (H)aus!

Für das Magazin “Frankfurter Allgemeine Quarterly” der F.A.Z. hat sich Journalistin Katharina Rudolph umfangreich mit dem Status quo des 3D-Drucks in Deutschland und weltweit auseinandergesetzt.

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In Bauabfällen steckt ein enormes Recycling-Potenzial. Foto: kerry rawlinson/Unsplash

Wie sich in Städten Wertstoffe retten lassen

Isabella Hafner hat für das Redaktionsnetzwerk Deutschland zum Thema Urban Mining recherchiert. Sie berichtet über ein Kartierungsprojekt des Umweltbundesamtes, die Idee eines Ressourcenpasses für Neubauten und alternative, gesündere Baumaterialien.

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Flexibel, zeitsparend und mit kreislauffähigen Materialien und Elementen auch nachhaltig: Modulares Bauen bietet viele Vorteile. Foto: Jarama/Shutterstock

Klimaschutz beim modularen Bauen

Neben der optimalen Planbarkeit von Bauprojekten, der Vorfertigung und der zügigen Bauabwicklung bietet das modulare Bauen auch Vorteile beim Thema nachhaltiges Bauen. Ein Interview mit Dipl.-Ing. Olaf Bade, Manager Deutschland bei Jan Snel Daiwa House.

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Ettersburger Gespräch 2021 (© Bundesstiftung Baukultur)

Bauen neu denken: Ettersburger Gesprächskreis legt neues Strategiepapier vor

„Vision, Innovation, Umbau. Bauen neu denken“ – zu diesem Thema trafen sich 50 Expertinnen und Experten aus Planung, Politik, Bau-, Immobilien- und Wohnungswirtschaft auf Schloss Ettersburg bei Weimar. In einem Positionspapier fordern sie, Planungs- und Baugeschehen vermehrt vom Bestand aus zu denken sowie gesellschaftliche, umweltpolitische und baukulturelle Anliegen stärker zu berücksichtigen.

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Foto: Ettersburger Gespräch 2021, © Bundesstiftung Baukultur / Axel Clemens

Meinungsbild zu einem künftigen Bauministerium

Damit Baukultur einen höheren Wirkungsgrad entfalten kann, soll es in der neuen Regierung ein eigenständiges Bauministerium geben. Zu dieser einstimmigen Einschätzung kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Ettersburger Gesprächs in einer spontanen Meinungsabfrage.

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© competitionline / Clemens Maurer

Nachhaltigkeits-Blackbox Neubau

Carlo Sporkmann berichtet im competitionline-Format “Die Grafik – einfach erklärt” über den Sustainability Report des Immobilienberufverbands RICS, der unter anderem zeigt, wie wenig Informationen über die Emissionen von Neubauten bekannt sind.

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