vhw Verbandstag 2022 – Welche Dichte braucht die Stadt?

vhw Verbandstag, Grafik © vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V.
vhw Verbandstag, Grafik © vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V.

Ein Diskurs zwischen Marktmechanismen und Klimaschutz

Der Zuzug in die Städte und Metropolen hält unvermindert an – Corona, Homeoffice und Digitalisierung zum Trotz. Dies führt derzeit und auch weiterhin zu angespannten Wohnungsmärkten, insbesondere im Bereich bezahlbarer Mieten für große Teile der Bevölkerung. Steigende Boden- und Baupreise befeuern den von einem großen Nachfrageüberhang aufgeheizten Markt noch weiter, und die für eine Bebauung infrage kommenden Flächen werden immer knapper. Was liegt näher, als in dieser Situation eine intensivere Ausnutzung der Grundstücke anzustreben, was zu höheren Gebäuden und dichteren Stadtquartieren führt.
Wenn in Zukunft “alle näher zusammenrücken”, hat das jedoch auch Folgen für die städtische Infrastruktur. Diese können etwa Übernutzungen von Grün- und Freiflächen sein, volle Schulen und Kindergärten, steigende Verkehrsbelastungen bis hin zu ungesunden Wohnverhältnissen, die man doch mit den städtebaulichen Leitbildern der Moderne überwunden zu haben glaubte. Und da sind auch noch die Herausforderungen des Klimaschutzes und der Klimaanpassungsmaßnahmen, die mit diesen Tendenzen in Einklang gebracht werden müssen. In diesem thematischen Spannungsfeld wollen die Veranstalter mit Ihnen über den Umgang mit den aktuellen Fragen der städtischen Dichte diskutieren und laden Sie herzlich zu ihrem diesjährigen Verbandstag nach Berlin ein.

Impulsgeber: Prof. Dr. Jürgen Aring, Nikolaus Bernau, Monika Fontaine-Kretschmer, Klara Geywitz, Prof. Undine Giseke, Katharina Heckendorf, Dr. Peter Kurz, Prof. Dr. Elisabeth Merk, Univ.-Prof. Christa Reicher, Prof. Dr.-Ing. Guido Spars, Dr. Sigrid Wienhues


Datum

13 Okt 2022

Uhrzeit

12:30 - 18:00

Kosten

kostenfrei