Architektur Werkstattgespräche: Kerstin Müller, baubüro in situ

zirkulär, reduktiv und schön: Architektur-Werkstattgespräche, Grafik: © Fakultät für Architektur und Bauwesen an der Hochschule Augsburg
zirkulär, reduktiv und schön: Architektur-Werkstattgespräche, Grafik: © Fakultät für Architektur und Bauwesen an der Hochschule Augsburg

zirkulär, reduktiv und schön: Architektur-Werkstattgespräche, Grafik: © Fakultät für Architektur und Bauwesen an der Hochschule Augsburg

Die Fakultät für Architektur und Bauwesen der Hochschule Augsburg führt im November 2021 an drei Abenden Werkstattgespräche durch, an denen Studierende, praktizierende Architekt:innen und alle Interessierten via Zoom teilnehmen können. Am 9. November spricht Kerstin Müller vom baubüro in situ in Basel-Zürich über „Das Bauteil bestimmt“.

zirkulär, reduktiv und schön

Unsere verschwenderische und umweltzerstörende Nutzung von Materialien und Ressourcen beim Bauen löst aktuell eine Sinn-Debatte aus. Zirkulär, reduktiv und schön: Diese altbekannten Tugenden erfahren in Deutschland und international mehr Aufmerksamkeit als die Beantwortung der Frage, wie wir mit erheblich weniger negativen Folgen bauen können.

Mehr und mehr Menschen erkennen das Potential und auch den gestalterischen Genuss, der mit einer radikalen Diskursänderung einhergeht. Aber wie geht das konkret? Der Studiengang Architektur wirft einen Blick auf die Architektur-Praxis, auf die Architektur-Theorie, sowie auf die mit Preisen ausgezeichnete Architektur-Baumaterial Start-Up-Szene.

#1 Das Bauteil bestimmt.

Die ständige Veränderung ist Programm bei den Architekt:innen des baubüro in situ. Es ist rau und poetisch, wenn alte Bauteile neu zusammengesetzt werden: Man hat sich auf Adaption, Transformation und modulares Bauen spezialisiert – und setzt dabei gerne alte Bauteile wieder ein.

Das Schweizer Architekturbüro ist weit über die Landesgrenzen hinaus als Vorreiter für zirkuläre Architektur bekannt.  Zu ihren Projekten gehören das ELYS im Lysbüchelareal in Basel, die Aufstockung H118 auf dem Lagerplatz in Winterthur, sowie die Unit Sprint im Testgebäude NEST an der EMPA in Dübendorf. Um eine Kreislaufwirtschaft in der Baubranche zu unterstützen, haben in situ auch – und das ist ungewöhnlich für ein Architekturbüro – schon vor Jahrzehnten eine Materialplattform gegründet und wirken damit auf die Rahmenbedingungen der Branche ein.

Die Architektin und Partnerin Kerstin Müller erzählt an diesem Abend über die Arbeit des Büros, sowie auch über die neu gegründete Firma Zirkular, bei der sie in der Geschäftsleitung ist. Zirkular leistet Fachplanung im Bereich Wiederverwendung und Kreislaufwirtschaft im Bauwesen.

Teilnahme

Interessierte können via Zoom an der Veranstaltung teilnehmen.

Meeting-ID: 931 7703 9200
Kenncode: 088502

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Datum

09 Nov 2021
Abgelaufen!

Uhrzeit

19:30 - 21:00

Standort

online

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