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SUMMARY:Rahmen und Ansätze für klimagerechtes Planen und Bauen
DESCRIPTION:\nDer Errichtung und dem Betrieb von Gebäuden werden weltweit rund ein Drittel aller Treibhausgasemissionen zugerechnet. Bauen ist verantwortlich für 40 Prozent der gesamten Treibhausgas-Emissionen, 45 Prozent des gesamten Rohstoffverbrauchs und 54 Prozent aller Abfälle (Quelle: Umweltbundesamt 2018). Um das EU-Ziel des klimaneutralen Europas bis 2050 zu erreichen, muss der Ressourcenverbrauch von Gebäuden im gesamten Lebenszyklus dauerhaft reduziert werden. Gerade die öffentliche Hand muss hier als Vorreiter agieren. Kreative Lösungen für klimagerechtes Planen und Bauen sind gefragt, wobei sich der Blick insbesondere auf die Baukonstruktion von Gebäuden richtet. Während erneuerbare Energien, effizientere Geräte, energetische Sanierungen und weitere Maßnahmen den Anteil der Emissionen aus dem Betrieb kontinuierlich senken, scheint bisher die Baukonstruktion nur in der extrem energie- und ressourcenhungrigen Stahlbetonbauweise unersetzbar. Allein die Zementindustrie ist für 8 % der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich.\n\n\n\nPlanungs- und Bauleistungen, welche sich speziell den Nachhaltigkeitszielen und dem klimagerechten Bauen verschreiben wollen, sind mit konventionellen Vergabestrategien aktuell schwierig umzusetzen. Insbesondere vor dem Hintergrund des terminliches Druckes zur Transformation der Bauwirtschaft. Hier sind innovative und dialogische Ansätze gefragt, wie sie beispielsweise durch das Verhandlungsverfahren, die Innovationspartnerschaft oder den wettbewerblichen Dialog abgebildet werden. Aber auch bei standardisierten Vergabeverfahren, beispielsweise für Planungsleistungen, können umweltbezogene und Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt werden.\n\n\n\nThemen\n\n\n\n\nInhaltliche Rahmenbedingungen\n\nBauwirtschaft als maßgeblicher Verursacher des Klimawandels Einführung in die Thematik “graue Energie”\n\n\n\nUrsachen für die hohe Komplexität\n\n\n\nNeubau vs. Sanierung\n\n\n\nBeispiele für Innovationen und klimagerechtes Bauen\n\n\n\nAktuelle Markthemmnisse\n\n\n\n\n\nProzessbezogene Aspekte des nachhaltigen Bauens\n\nZieldefinition\n\n\n\nWas bedeutet Klimaneutralität?\n\n\n\nRessourceneffizienz, Zirkularität\n\n\n\nNachhaltigkeitszertifizierungssysteme\n\n\n\nGrenzen der Nachweisführung / Controlling\n\n\n\nMarktkapazitäten\n\n\n\nAuswahl von Materialien Vertragsstrukturen\n\n\n\n\n\nVergaberechtliche Besonderheiten/ Rechtlicher Rahmen\n\nEignungskriterien in Bezug auf Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit\n\n\n\nDifferenzierung zwischen Mindestanforderungen und Zuschlagskriterien\n\n\n\nDie gemeinsame Vergabe von Planungs- und Bauleistungen – Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm\n\n\n\nVorgaben durch BVerfG, KSG, GEG und Taxonomie\n\n\n\n\n\nBesonderheiten im Planungs- und Bauprozess\n\nspezielle Eignungskriterien der Planungsbeteiligten\n\n\n\nAbweichungen zum klassischen Planungsablauf nach HOAI-Phasen (z.B. im Holzbau)\n\n\n\n\n\nKonkrete Ansätze für das klimagerechte Bauen\n\nAbgrenzung Handlungsfelder und  Handlungsbereiche zur Reduzierung des CO₂-Fußabdruckes\n\n\n\n\n\n\nReferent\n\n\n\n\nDipl.-Ing. Thomas Henkel\n\n\n\nist Bauingenieur und als Projektsteuerer mit der hpm Henkel Projektmanagement GmbH spezialisiert auf die Betreuung von komplexen Vergabeverfahren für Planungs- und Bauleistungen. Als Prozess-Spezialist und technisch-wirtschaftlicher Berater betreut er seit Jahren zahlreiche öffentliche Auftraggeber und hat insbesondere Erfahrungen bei der Bedarfsplanung und Projektstrukturierung. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit bildet das nachhaltige und klimagerechte Bauen, für welches sein Unternehmen THE-C2 – climate compass beratend tätig ist.\n\n\n\n\nTeilnehmerkreis\n\n\n\nÖffentliche Auftraggeber, interessierte Bieter, Architekten, Ingenieure, Projektsteuerungsunternehmen, Beratungsunternehmen und Rechtsanwälte.\n\n\n\nNachweise/Zertifikate\n\n\n\nFür Ihren Fortbildungsnachweis: Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung über 6 Zeitstunden (8 Weiterbildungspunkte der verschiedenen Architekten- und Ingenieurkammern: Bitte bei Anmeldung die für Sie zuständige Kammer angeben).\n\n\n\nTagungsservice \n\n\n\n\nAusführliche Seminarunterlagen\n\n\n\nSeminargebühr inkl. Mittagessen mit Softgetränk, Snacks, Tagungs- und Pausengetränke\n\n
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